Lückenlose Finanzierungsmöglichkeiten während der Erzieher*innen – Vollzeitausbildung

Um dem großen Mangel an gut ausgebildeten Erzieher*innen in Berlin entgegenzuwirken, fordern wir, dass dieser Beruf attraktiver gestaltet wird. Um dies zu erreichen, müssen nicht nur die Gehälter der Erzieher*innen drastisch erhöht werden. Es muss auch gewährleistet werden, dass Menschen, die diesen Beruf anstreben, sich die Ausbildung überhaupt leisten können.

Keine Ausbildungsvergütung in Sicht

Alle Auszubildenden, die einen staatlich anerkannten Abschluss zur Erzieherin oder zum Erzieher anstreben, erhalten derzeit keine Ausbildungsvergütung. Sie haben lediglich die Möglichkeit, Aufstiegs- oder Schüler-BAföG zu beantragen.

Finanzierungslücken während der Praktikumsphasen

Im Rahmen der dreijährigen Vollzeitausbildung absolvieren sie zwei zwölfwöchige Praktika sowie ein zwanzigwöchiges Praktikum. In den Semestern, in denen die Praktika stattfinden, erhalten die angehenden Erzieher*innen (auch Studierende genannt) kein BAföG, was zu fatalen Finanzierungslücken führt. Da sie Vollzeit in den Praktikumseinrichtungen beschäftigt sind, haben sie keine Möglichkeit, nebenher ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.

Vergütung der praktischen Tätigkeit

Um zu verhindern, dass angehende Erzieher*innen es aufgrund finanzieller Hürden von vornherein ausschließen, eine Ausbildung zum Erzieher/ zur Erzieherin zu beginnen, fordern wir, dass sich das Abgeordnetenhaus in Berlin sowie die SPD Bundestagsfraktion dafür einsetzen, dass die Auszubildenden für ihre Tätigkeiten in den Praktikumsphasen auskömmlich vergütet werden.

Download: Unser Antrag.